Neue Behandlungsmethoden der Schlafapnoe
und des Schnarchens
durch Professor Sailer

Professor Dr. med., Dr. med. dent., Dr. h.c. mult. Hermann F. Sailer war 29 Jahre an der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität Zürich tätig. An einem seiner dortigen vielen Forschungsprojekte hat er eine neue Behandlungsmethode zur völligen Beseitigung der Schlafapnoe entwickelt, indem er den Ober- und Unterkiefer nach vorne rotiert («Rotation-Advancement») und dadurch den Atemraum für immer erweitert.

Durch diese Atemwegserweiterung wird die Sauerstoffsättigung im Blut erhöht. Aufgrund der Neuposition von Ober- und Unterkiefer, von Zunge, weichem Gaumen und Gaumenbögen verschwindet auch das Schnarchen. Mit diesem Eingriff geht meist eine starke Gewichtsreduktion und eine Optimierung des Profils einher (Attraktivitätssteigerung). Hunderte von Operationen wurden von Professor Sailer schon durchgeführt und haben zu einer völligen Heilung der Schlafapnoe geführt, was anschliessende Schlaflaboruntersuchungen bestätigen.

Vor der Operation werden die Patienten genaustens aufgeklärt. Die chirurgischen Eingriffe sind aufgrund eines speziellen perioperativen Managements absolut schmerzfrei, sind Routineeingriffe, gehen aber mit einer starken Schwellung einher. Die Patienten bleiben fünf Tage im Spital und sind nach zwei bis drei Wochen wieder arbeitsfähig.

Die Abklärung und die Behandlungskosten werden, wenn eine Schlafapnoe im Schlaflabor diagnostiziert wird, in der Regel von der Krankenkasse übernommen.